Aktuelles - Details

Amberg-Sulzbacher Demenzratgeber

Mit dem Ziel, Angehörigen von an Demenz Erkrankten einen Überblick der Hilfsmöglichkeiten zu geben, hat die AOVE-Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“ im Rahmen des Projekts „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ im Jahr 2015 einen Demenzratgeber erstellt. Die Broschüre konzentriert sich neben Inhalten wie Krankheitsbild sowie Leistungen der Pflege- und Krankenversicherung auch auf eine Sammlung von (über-)regionalen Angeboten: Fachärzte und -kliniken, Beratungsstellen, Anbieter von Angehörigengruppen und Gesprächskreisen, von Schulungen, Betreuungsgruppen und Nachbarschaftshilfen, Seniorenheime und Pflegedienste inklusive Leistungen und Einzugsgebiet sowie weitere nützliche Anlaufstellen für Senioren. Damit stellt der Ratgeber nicht nur speziell im Zusammenhang mit Demenz, sondern generell für viele seniorenbezogene Fragestellungen einen nützlichen Wegweiser dar. Eine Neuauflage ist über die Seniorenkontaktstelle des Landkreises Amberg-Sulzbach geplant.

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20 Jahre AOVE - Jubiläumsveranstaltung auf der Burg Dagestein, Vilseck

Die Entwicklung der AOVE zeigt eine breite Spanne von unzähligen Projekten auf: interkommunale, kommunale, kulturelle, touristische, soziale und energetische. Zuwendungen aus verschiedensten bayerischen, bundesweiten und EU-Fördertöpfen oder Stiftungen machten diese Projekte möglich. Das Jubiläum wurde im Rahmen eines Fachtags, der auf der Burg Dagestein in Vilseck stattfand, und eines Kulturabends, der von Künstlern aus den AOVE-Kommunen gestaltet wurde, entsprechend gefeiert.

Video OTV 20 Jahre AOVE

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20 Jahre AOVE

Die Entwicklung der AOVE zeigt eine breite Spanne von unzähligen Projekten auf: interkommunale, kommunale, kulturelle, touristische, soziale und energetische. Zuwendungen aus verschiedensten bayerischen, bundesweiten und EU-Fördertöpfen oder Stiftungen machten diese Projekte möglich. Das Jubiläum wurde im Rahmen eines Fachtags, der auf der Burg Dagestein in Vilseck stattfand, und eines Kulturabends, der von Künstlern aus den AOVE-Kommunen gestaltet wurde, entsprechend gefeiert.

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Jahresbericht AOVE e.V. 2018

Im Jahresbericht spiegeln sich die Projekte und Aktivitäten der Integrierten Ländlichen Entwicklung wider.

Download Jahresbericht

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Dächer nützen - Klima schützen! Das Solarpotenzialkataster jetzt auch für Amberg und Amberg-Sulzbach

Mit dem Solarpotenzialkataster bekommen Sie für Ihr Haus eine unabhängige und kostenlose Analyse wie Ihr Dach für die Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist. Sie erfahren, wie viel Sonnenstrom Sie auf Ihrem Gebäudedach erzeugen können, wie viel Sie dadurch für den Klimaschutz durch CO2 Vermeidung tun und wie schnell sich eine Investition finanziell rechnet

Download Flyer Solarpotenzialkataster

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Vorstandswechsel bei der AOVE-BioEnergie eG

Turnusgemäß fand im Rahmen der Generalversammlung der AOVE-BioEnergie eG die Wahl der Vorstände und des Be-vollmächtigten statt. Für die nächsten drei Jahre agieren Hermann Falk, Marcus Eichenmüller und Katja Stiegler als Vorstände. Bevollmächtigter wurde Uwe König. Alle vier wurden einstimmig vom Gremium gewählt. Scheidender Vorstandsvorsitzender Josef Reindl zog ein kurzes Resümee über seine langjährige Amtszeit.

Er blickte auf sitzungsintensive Jahre zurück. „Finanzielle Probleme im Zu-sammenhang mit den Fernwärmenetzen haben über einen längeren Zeitraum hinweg Unmengen von Sitzungen notwendig gemacht“, sagte Reindl. Die Rekommunalisierung der Netze Hirschau und Vilseck sowie die erfolgreiche Optimierung des Wärmenetzes Freihung waren Grundlage der erfolgreichen Konsolidierung der Genossenschaft, so dass man jetzt ruhigeren Zeiten entgegensehen kann, meinte er. Damit gehe die AOVE-BioEnergie eG, die Geburtshelfer für vier Wärmenetze war und weiterhin an zwei Windkraftanlagen beteiligt ist, im zehnten Jahr ihres Bestehens geordnet in die Zukunft. Den zukünftigen Verantwortlichen rät Reindl, bei neuen Projekten nicht auf Euphorie und Laienrat zu vertrauen, sondern fachliche Expertise einzuholen. Bei der sich anschließenden Neuwahl wurden Hermann Falk, Erster Bürgermeister Stadt Hirschau, Marcus Eichenmüller, Erster Bürgermeister Stadt Schnaittenbach, und Katja Stiegler, AOVE GmbH, einstimmig als Vorstandsmitglieder gewählt. Ebenso einstimmig wurde Erster Bürgermeister Uwe König, Markt Freihung, zum Bevollmächtigten berufen. Abschließend dankte Falk im Namen des neuen Vorstands den ausgeschiedenen Vorständen und dem Bevollmächtigten für deren geleistete Arbeit und für die gute Zusammenarbeit. „Nach manch schlaflosen Nächten und überstandenen Wogen kann ein wohl bestelltes Feld übergeben werden“, resümierte er.

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Verabschiedung AOVE-Bürgermeister

Mit dem gebührenden Abstand, aber nicht weniger herzlich hat die AOVE die Verabschiedung der ehemaligen Bürger-meister Franz Birkl, Norbert Bücherl und Josef Reindl begangen. AOVE-Sprecher Bürgermeister Bernhard Lindner dankte in seiner Laudatio den Ausscheidenden für ihr langjähriges großes Engagement. In der Turnhalle der Edelsfelder Grundschule kamen im Rahmen der Gesellschafterversammlung der AOVE GmbH alle Bürgermeister sowie Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer zusammen, um die weichenstellende Arbeit der drei ausgeschiedenen Bürgermeister zu würdigen.

Alle drei traten ihr Bürgermeisteramt 2002 an und waren fast zwei Jahrzehnte aktive Mitstreiter in der interkommunalen Zu-sammenarbeit. „Ihr habt das Gesicht der AOVE stark mitge-prägt“, so Lindner. Franz Birkl, der sein Amt schon im März 2019 an seinen Nachfolger übergeben hat, war außerdem von 2011 bis 2017 als Aufsichtsratsvorsitzender der AOVE-BürgerEnergie eG tätig. Von 2011 bis 2014 stand Josef Reindl als Vorstandsvorsitzender an der Spitze der AOVE-BürgerEnergie eG und wechselte danach in gleicher Position an die Spitze der AOVE-BioEnergie eG. Ununterbrochen seit 2011 war Norbert Bücherl als Bevollmächtigter in der AOVE-BioEnergie eG tätig. All diese Ämter, so Lindner, waren oftmals nicht ver-gnügungssteuerpflichtig. Insbesondere die ehrenamtliche Tätigkeit bei den Energiegenossenschaften hat dem Dreige-stirn sehr viel Zeit und Geduld abverlangt, würdigte der AOVE-Sprecher deren Engagement. Bürgermeister Lindner schloss seine Dankansprache mit der Hoffnung, die scheidenden Bürgermeister mögen der AOVE im Herzen und im Geiste verbunden bleiben, und wünschte ihnen im Namen aller Anwesenden für die hoffentlich vielen Jahre des (Un-)Ruhestandes gute Gesundheit sowie viel Freude an den schönen Dingen des Lebens, für die bisher die Muße fehlte.

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Verabschiedung AOVE-Bürgermeister

Mit dem gebührenden Abstand, aber nicht weniger herzlich hat die AOVE die Verabschiedung der ehemaligen Bürger-meister Franz Birkl, Norbert Bücherl und Josef Reindl begangen. AOVE-Sprecher Bürgermeister Bernhard Lindner dankte in seiner Laudatio den Ausscheidenden für ihr langjähriges großes Engagement. In der Turnhalle der Edelsfelder Grundschule kamen im Rahmen der Gesellschafterversammlung der AOVE GmbH alle Bürgermeister sowie Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer zusammen, um die weichenstellende Arbeit der drei ausgeschiedenen Bürgermeister zu würdigen.

Alle drei traten ihr Bürgermeisteramt 2002 an und waren fast zwei Jahrzehnte aktive Mitstreiter in der interkommunalen Zu-sammenarbeit. „Ihr habt das Gesicht der AOVE stark mitge-prägt“, so Lindner. Franz Birkl, der sein Amt schon im März 2019 an seinen Nachfolger übergeben hat, war außerdem von 2011 bis 2017 als Aufsichtsratsvorsitzender der AOVE-BürgerEnergie eG tätig. Von 2011 bis 2014 stand Josef Reindl als Vorstandsvorsitzender an der Spitze der AOVE-BürgerEnergie eG und wechselte danach in gleicher Position an die Spitze der AOVE-BioEnergie eG. Ununterbrochen seit 2011 war Norbert Bücherl als Bevollmächtigter in der AOVE-BioEnergie eG tätig. All diese Ämter, so Lindner, waren oftmals nicht ver-gnügungssteuerpflichtig. Insbesondere die ehrenamtliche Tätigkeit bei den Energiegenossenschaften hat dem Dreige-stirn sehr viel Zeit und Geduld abverlangt, würdigte der AOVE-Sprecher deren Engagement. Bürgermeister Lindner schloss seine Dankansprache mit der Hoffnung, die scheidenden Bürgermeister mögen der AOVE im Herzen und im Geiste verbunden bleiben, und wünschte ihnen im Namen aller Anwesenden für die hoffentlich vielen Jahre des (Un-)Ruhestandes gute Gesundheit sowie viel Freude an den schönen Dingen des Lebens, für die bisher die Muße fehlte.

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FOS-Praktikanten für alle Ausbildungsrichtungen gesucht!

Die AOVE-Geschäftsstelle ist immer offen für Praktikanten der Fachoberschule Amberg aus der Fachrichtung Gesundheit, Wirtschaft und Verwaltung. Bei Interesse einfach anrufen.

Download Stellenausschreibung

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AOVE-Ferienprogramm - jetzt online anmelden!

Auch in Zeiten von Corona trägt die AOVE mit einigen Veranstaltungen zum Ferienprogramm in der Region bei. Am 6. August von 10 bis 11.30 Uhr entführen Märchenerzählerin Gretl Mildner und Jäger Franz Erras die Kinder in die „Geheimnisvolle Wald- und Märchenwelt“ in Kötzersricht bei Hahnbach. Am 11. August von 8 bis 10 Uhr unternimmt Bebbo Schuller in Schnaittenbach die „Expedition Tiere am Bach“. „VilsERleben – Leben an der Vils“ bietet Gerd Ponkratz am 20. August von 10 bis 12 Uhr in Hahnbach. In Gebenbach erzählt Albert Rösch am 26. August von 10 bis 11.30 Uhr „Von großen Burgherren und kleinen Leuten“. Die Gebühr für alle Veranstaltungen beträgt 3 Euro. Genaue Treffpunkte, weitere Informationen und Anmeldung auf www.aove.de/veranstaltungen.

Bildunterschrift (Bild Josef Iberer): VilsERleben 2019 mit Gerd Ponkratz

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Tagung der Steuerungsgruppe ILEK

Neues Entwicklungskonzept der AOVE so aktuell wie nie: Resilienz als Leitthema der Regionalentwicklung

Die Integrierte Ländliche Entwicklung AOVE (Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach) arbeitet momentan an der Erstellung ihres Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK), also an den konzeptionellen Grundlagen für die Regionalentwicklung in den kommenden Jahren. Dabei wird sie fachlich von einer Steuerungsgruppe begleitet. Bei ihrer Tagung im Hirschauer Josefshaus waren sich Bürgermeister und Fachleute aus den Bereichen Siedlungsentwicklung, Soziales und Integration, Wirtschaft, Ökologie und Energie einig, dass der Weg, den die AOVE bereits im vergangenen Jahr eingeschlagen hat, der richtige ist: die Ausrichtung der Regionalentwicklung auf Resilienz. Damit ist gemeint, die Krisenanfälligkeit zu verkleinern und die Widerstandskraft der Allianz zu stärken.

Seit der Corona-Pandemie ist Resilienz ein Schlagwort, das in aller Munde ist. Die Krise zeigt unter anderem auf, wie anfällig die medizinische Versorgung ist und wie wichtig es ist, die Lebensmittelversorgung in der Region zu sichern sowie die Wertschöpfungsketten der Wirtschaft wieder verstärkt regional zu organisieren. Die AOVE hat sich, um resilienter zu werden, ein ehrgeiziges Programm vorgenommen: Umweltschutz, Stärkung der Biodiversität, Flächensparen, Beitragen zur Ökologisierung der Landwirtschaft und Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in Feld und Flur stehen ebenso auf der Agenda wie der Aufbau erreichbarer und gerechter Strukturen der Alltagsversorgung. Dabei setzt die AOVE auch auf Bürgerbeteiligung und Digitalisierung.

Die TeilnehmerInnen der Steuerungsgruppe diskutierten intensiv diese neue Ausrichtung der AOVE. Auch wurden viele konkrete Maßnahmen entwickelt, die diese allgemeinen Ziele umsetzen: Bio in der Gemeinschaftsverpflegung, Analysen und Maßnahmen zur Wasserrückhaltefähigkeit der Landschaft, ökologisches und faires Beschaffungswesen, Bauen mit Holz, Angebote für Jugendliche, Senioren-Treffs, Car-Sharing, Patenschaften zur Pflege von Obstbäumen, ökologische Heckenpflegeprogramme, Strategien zur Nutzung von PV-Strom nach Beendigung der Einspeisevergütung und die Nutzung von digitalen Vernetzungsmöglichkeiten. Neben den Ergebnissen aus der Steuerungsgruppe werden auch die Rückmeldungen der Fragebogen-Aktion, zu der die AOVE aufgerufen hatte, für die Ausrichtung in den kommenden Jahren berücksichtigt.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Erarbeitung eines ILEKs unter Resilienz-Gesichtspunkten auf die drängenden Herausforderungen unserer Zeit eingehen können und eine Vorreiterrolle spielen. In der Krise haben wir gesehen, wie attraktiv der ländliche Raum ist. Dies wollen wir ausbauen.“, so der Sprecher der AOVE, 1. Bürgermeister Bernhard Lindner aus Hahnbach. Das ILEK wird im Sommer fertig gestellt und im Herbst verabschiedet. Die Erstellung des ILEKs wird gefördert über das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz.

Bildunterschrift (Bild: Katja Stiegler). Die TeilnehmerInnen der Steuerungsgruppe machen sich Gedanken zur zukünftigen Ausrichtung der Integrierten Ländlichen Entwicklung AOVE.

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Erstes Projekt Regionalbudget AOVE umgesetzt

Die Freudenberger Kinder können sich freuen nach wochenlanger Corona bedingter Abstinenz ihren Spielplatz wieder zu besuchen und sich an neuen Geräten austoben zu können. Der Spielplatz am Heiligbergsteig, einer der meist genutzten Spielplätze in der Gemeinde, bedurfte in den letzten Wochen neben einer erforderlichen Geländeanpassung, die Erneuerung des beschädigten Asphalts und Neueinfassung bei den Sandkästen. Rechtzeitig zum Beginn der Ferienzeit konnte durch Daniel Ostmann von der Firma Sauerland-Spielgeräte nach der sicherheitstechnischen Überprüfung die Übergabe der Anlage an Bürgermeister Alwin Märkl erfolgen. Dem Anliegen der Eltern eine neue Spielkombination im oberen Bereich des Platzes, mit Kletternetz, Boulderwand sowie Rutschgelegenheit für ältere Kinder ( links im Bild) zu beschaffen hatte der Gemeinderat zugestimmt, zudem wurde die Beschaffung einer kleinen „Sandbaustelle“ ( rechts im Bild) genehmigt. Die vom Gremium beauftragte ausführende Firma plant bundesweit Spielplätze und hat hier hohe Kompetenz, so Märkl.

AOVE Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer konnte die erfreuliche Mitteilung machen, dass die Gemeinde aus dem Regionalbudget AOVE für diese Investition eine maximale Förderung von 90 Prozent erhalten werde. Mit dem Regionalbudget erhalten Kommunen und Organisationen erstmals die Möglichkeit, im Rahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) Förderung für Kleinprojekte zu erhalten, so Lobenhofer. Je ILE stehen maximal 100.000 Euro zur Verfügung, wobei 90 % der Fördermittel über das Amt für Ländliche Entwicklung bereitgestellt werden, jeweils 10 % Eigenanteil tragen die kommunalen Allianzen. Gemeinderat Andreas Koch (SPD) zeigte sich erfreut, dass der Antrag des SPD-Ortsvereins Freudenberg auf Modernisierung des Kinderspielplatzes beim Bürgermeister und dem Gemeinderat Zustimmung fand und verwirklicht werden konnte. Mit einer vom Ortsverein ins Leben gerufenen Spendenaktion konnten rund 1000 Euro zur Errichtung einer Sitzgruppe für die Eltern der spielenden Kinder beigesteuert werden.

Text und Bild: Alfred Schorner

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Fragebogen "Kirwa als immaterielles Kulturerbe" https://www.umfrageonline.com/s/385b54a

Das Amberg-Sulzbacher Land will die „Kirwa“ als Immaterielles Kulturerbe bewerben, doch
dafür fehlen noch einige Informationen. Nehmen Sie sich Zeit und beteiligen Sie sich an unserer Umfrage. Selbstverständlich muss der Fragebogen nicht komplett ausgefüllt werden, Sie helfen mit jeder einzelnen Info! DANKE!
Hier geht es zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/s/385b54a
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Jahresbericht 2019 - Integrierte Ländliche Entwicklung AOVE

Etwas länger als normal hat die Erstellung des Jahresberichtes der ILE AOVE für das Jahr 2019 gedauert. Aber nun ist er fertig und steht als Download zur Verfügung.

Jahresbericht AOVE 2019

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AOVE-Bürgermeister tagen in Erbendorf

Die Erstellung eines Zeitplans für die Projekte, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden sollen, war Schwerpunkt der AOVE Klausurtagung, die in Erben-dorf stattfand. Den Rahmen für die Umsetzung bildet das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) AOVE Resilienz. Als Ergebnis wurden die Projekte thematisch gegliedert und im Aktionsplan 2023 zusammengefasst. Die AOVE-Geschäftsstelle wird die Entwicklungen auch zukünftig begleiten und sieht sich dabei mit neuen Aufgaben konfrontiert.

Stolz sind die Beteiligten, dass das ILEK AOVE Resilienz bayernweit das erste ILEK ist, das unter Resilienz-Gesichtspunkten erstellt wird. Nicht einfach war die Aufgabe für die Anwesenden, aus den über 70 vorliegenden Projekten eine Auswahl für den Aktionsplan 2023 zu treffen. Die Projekte stammten aus der Bürgerumfrage, der AOVE-Steuerungsgruppe, den Ideen der Bürgermeister und der AOVE-Geschäftsstelle sowie von ver-schiedenen Fachstellen. Diese wurden von Dr. Sabine Hafner und Dr. Elisabeth Appel-Kummer (KlimaKom eG) vorgestellt, von allen ausführlich diskutiert und anschließend bepunktet. Ein Schwerpunkt in den nächsten Jahren wird das Thema Digitalisierung sein, ergab die Bewertung.

Für die digitalen Projekte wurden folgende Grundsätze festgelegt: Digitalisierung soll kein Selbstzweck sein, sondern muss der Umsetzung des ILEKs dienen sowie auf bestehende Tools oder Software-Lösungen zurückgreifen. Ziel ist es, soweit wie möglich und sinnvoll alle Lebensbereiche online zugänglich machen. Im Mittelpunkt werden aber auch Themen wie interkommunaler Glasfaserausbau, Klärschlammentsorgung, Ausbau der Wege-Infrastruktur und Naherholung sein, so der Wunsch der Bürgermeister. Auf dem Plan stehen außerdem Projektcluster wie Energie-, Mobilitäts-, Konsum-, Ressourcen- und Erholungswende sowie die Themen Wirtschaftsumbau und Kommune als Vorreiter mit verschiedensten Teilprojekten. „Wir freuen uns, dass wir mit der Erarbeitung eines ILEKs unter Resilienz-Gesichtspunkten auf die drängenden Heraus-forderungen unserer Zeit eingehen können und eine Vorrei-terrolle spielen. In der Krise haben wir gesehen, wie attraktiv der ländliche Raum ist. Dies wollen wir ausbauen.“, betonte der Sprecher der AOVE, 1. Bürgermeister Bernhard Lindner aus Hahnbach. Das ILEK wird im Sommer fertig gestellt und im Herbst verabschiedet.

Die Erstellung des ILEKs wird gefördert über das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz. Am zweiten Tag der Klausurtagung stellte Leitender Baudirektor Hans-Peter Schmucker vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz Struktur, Organisation und Aufga-ben des ALE Oberpfalz vor und ging auf den Fördermittelbedarf sowie geplante Dorferneuerungsverfahren in der AOVE ein. Insbesondere erläuterte er die aktuellen Förderinitiativen Land.belebt, FlurNatur, Innen statt Außen und boden:ständig. Einig waren sich die Bürgermeister, dass im Rahmen der Umsetzung des ILEKs AOVE Resilienz auf diese Förderungen zurückgegriffen werden soll.

Abschließend präsentierte Schmucker eine Übersicht bereits ausbezahlter sowie noch offener Fördermittel an die AOVE. Aufgaben der AOVE-Geschäftsstelle: - Impulsgeber für einen solidarisch-ökologischen Wandel - Anregen von sozialen Innovationen und kulturellem Wandel - Unterstützung von Bürger*innen mit „gschpinnerten“ Ideen - Bindeglied zwischen Bürgerschaft – Kommunen – Landkreis - Öffentlichkeitsarbeit - Abschaffung dessen, was überholt oder nicht mehr wirksam ist Was ist Resilienz? Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, Krisen ohne große Schäden bewältigen zu können. Projek-tumsetzung unter Resilienz-Gesichtspunkten bedeutet für die AOVE, die Krisenanfälligkeit der Region zu verkleinern und deren Widerstandskraft zu stärken.

Bildunterschrift: Bürgermeister und Geschäftsstelle der AOVE besprechen im Rahmen ihrer Klausurtagung Projekte für den Aktionsplan 2023.

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Geheimnisvolle Wald- und Märchenwelt

„Wie sehen die Zähne von einem Biber aus?“ Solche und ähnliche Fragen begegneten Jäger Franz Erras beim AOVE-Ferienprogramm „Geheimnisvolle Wald- und Märchenwelt“. Mit seinen Antworten und mit Erzählungen vom Leben in Wald und Wiese konnte er den wissbegierigen Kindern einiges beibringen und zeigte ihnen unterwegs die „Wohnungen“ von Biber, Dachs, Fuchs und Ameisen. Märchenerzählerin Gretl Mildner bereicherte die Wanderung mit zauberhaften und tiefgründigen Geschichten wie der vom schlauen Eichhörnchen, vom Fuchs der fliegen wollte, von der wunderschönen Maus oder vom Stein, der lieber ein Schmetterling sein wollte.

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AOVE-Ferienprogramm „Tiere am Bach“

Die Arbeitsgemeinschaft Oberes Vilstal (AOVE) hat sich Corona zum Trotz für das diesjährige Ferienprogramm wieder eine Menge einfallen lassen, um Kindern und Jugendlichen interessante, spannende und vergnügliche Stunden in ihrer schönen Heimat mit einer faszinierenden Natur zu garantieren. Ein Angebot aus dem vielfältigen Ferienprogramm war die Expedition „Tiere am Bach“ in Schnaittenbach, für die der Vorsitzende vom hiesige Bund Naturschutz Bebbo Schuller als Leiter gewonnen werden konnte.

Er erwies sich bei der Corona konformen Führung als Heimatliebhaber und Naturfreund mit einem großen Wissensschatz über die heimische Fauna und Flora. Schuller verstand es bestens, den Kindern und Erwachsenen bei der Wald- und Wiesentour die Augen für die faszinierende Natur zu öffnen und diese den Expeditionsteilnehmern näher zu bringen. Die Expedition ging entlang des Gebiets, in dem sich der Mühlbach aus Hirschau und der Ehenbach aus Ehenfeld treffen, das reich an heimischen Pflanzen und Tieren ist. Dass der Ehenbach einen guten Lebensraum für Fische bietet, was für seine Sauberkeit spricht, davon konnten sich die kleinen Forscher zuallererst überzeugen, bevor die Expedition zunächst ein Stück durch den Bürgerwald ging, wo Bebbo Schuler die heimischen Baumarten erklärte.

Die Vogelwelt machte sich an diesem Tag allerdings rar. Naturkenner Heinz Steinkohl, der ebenfalls an der Expedition teilnahm, hatte allerdings ein großes Plakat mit den heimischen Vogelarten im Gepäck, sodass die Kids eine Vorstellung von der reichen Vogelwelt ihrer Heimat bekamen. Allerdings bekamen die Teilnehmer eine Blindschleich zu sehen, zu der Schuller erklärte, dass es keine Schlange, sondern eine Echse ohne Beine sei. Nach dem kurzen Abstecher durch den Wald ging es in den Bachwiesengrund mit seiner reichen Pflanzen- und Tierwelt. Die kleinen Forscher bekamen hier beispielsweise Blutampfer und Zinnkraut zu sehen, aber auch Heuschrecken, Heupferd und Zebraspinne.

Text und Bild: Adele Schütz

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Bewerbung für Bayerischen Demenzfonds bis 31.12.2020

 

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege fördert seit 01.01.2020 Projekte zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren Zu- und Angehörigen. Dies beinhaltet beispielsweise Projekte mit - kulturellen, musischen, sportlichen oder anderen sozialen Angeboten für Menschen mit Demenz sowie deren Zu- und Angehörigen, oder - generationenübergreifende Angebote mit Angehörigen und/oder Betroffenen.

In Zeiten der Corona-Pandemie und des smart distancing könnten insbesondere innovative Projekte, beispielsweise von virtuellen oder digitalen Angeboten, zur Entlastung der Zu- und Angehörigen beitragen. Wichtig ist zu beachten, dass die geplanten Projekte noch nicht begonnen haben, sondern die Umsetzung frühestens in der ersten Jahreshälfte 2021 oder auch später vorgesehen ist.

Eine Bewerbung ist bis zum 31. Dezember 2020 bzw. 30. Juni 2021 möglich. Das Antragsformular und weitere Informationen zum Bayerischen Demenzfonds erhalten Sie unter www.demenzfonds.bayern.de oder bei der Geschäftsstelle des Bayerischen Demenzfonds: Bayerisches Landesamt für Pflege Geschäftsstelle des Bayerischen Demenzfonds Köferinger Straße 1 92224 Amberg Tel.: 09621/9669-2666 E-Mail: demenzfonds@lfp.bayern.de

https://www.stmgp.bayern.de/service/foerderprogramme/bayerischer-demenzfonds/

 

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Umsetzungsbegleitung AOVE Energiekonzepte trägt schon Früchte

 Drei Jahre wurden die neun AOVE-Kommunen hinsichtlich der Umsetzung ihrer kommunalen Energiekonzepte vom Institut für Energietechnik (IfE) Amberg begleitet. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Mit den bisher umgesetzten Projekten können jährlich ca. 260 Tonnen CO2 eingespart werden, dies entspricht einer Heizöleinsparung von ca. 90.000 Litern pro Jahr. Die Maßnahme wurde über das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz im Rahmen einer Umsetzungsbegleitung gefördert.

Bei der Abschlusspräsentation begrüßte Prof. Dr. Markus Brautsch neben den anwesenden Bürgermeistern und den Vertretern der AOVE Geschäftsstelle vor allem den Behör-denleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Gollwitzer. Brautsch hob dabei insbesondere die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit aller Kommunen und der AOVE GmbH hervor. Anschließend ging Gollwitzer auf die Notwendigkeit einer erfolgreichen Energiewende im ländlichen Raum ein. Den AOVE-Kommunen bestätigte er, dass diese sich schon frühzeitig des Themas Erneuerbare Energien annahmen und stetig daran arbeiten. Im Anschluss stellte Patrick Dirr (IfE) Zahlen und Statistiken zum aktuellen Umsetzungsstatus sowie zur Energiebilanz der Region vor. Von den zahlreichen durch das IfE bearbeiteten Projekten sind in den Kommunen bereits 63% umgesetzt oder in Planung. Durch die Umsetzung kann eine erhebliche Men-ge an CO2-Emissionen jährlich vermieden werden, so Dirr. Bei den Energiebilanzen zeigte sich, dass die gesamte Region sich bilanziell zu 108% mit regenerativ und lokal erzeugtem Strom versorgen kann. Einzelne Kommunen schaffen hierbei sogar das Zweifache und mehr des eigenen Bedarfs, erläuterte er.

In der sich anschließenden Diskussion wurde von Prof. Dr. Brautsch jedoch darauf hingewiesen, dass man sich auf den Erfolgen nicht ausruhen dürfe, da kurz- und mittelfristig bei-spielsweise durch die weitere Elektrifizierung des Verkehrs der Stromverbrauch zunehmen und gleichzeitig durch das Auslaufen der EEG-Umlage einzelner regenerativer Energien im schlimmsten Fall ein Rückbau stattfinden kann. Aufgrund dieser und weiterer Herausforderungen in der Zukunft wird seitens der beteiligten Akteure die weitere Zusammenarbeit im Bereich der Erneuerbaren Energien und des Klimaschut-zes im Rahmen eines geförderten Energieeffizienz- oder Kli-maschutznetzwerkes geprüft. Die beteiligten Kommunen des AOVE-Konzeptes: Edelsfeld, Freihung, Freudenberg, Gebenbach, Hahnbach, Hirschau, Poppenricht, Schnaittenbach und Vilseck.

Bildquelle: Ronja Bielesch, IfE GmbH

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Szenische Führung am Frohnberg - Utensilien gesucht!

Auf Initiative der AOVE sollen szenische Führungen auf dem Frohnberg nächstes Jahr die Angebote des Hahnbacher Jubiläumsjahres ergänzen. Unter der Leitung der Heimatpflegerin Marianne Moosburger und der Mitarbeit ihrer Tochter Elisa Romfeld, welche Schulspielerfahrung mitbringt, entstehen dazu zurzeit die Dialoge. Schon haben Silvia Wainio, Gretl Mildner, Richard Engelhardt, Renate Werner und Josef Moosburger zugesagt, verschiedene Rollen zu übernehmen.

In dem ca. 90minütigen Rundgang auf dem Frohnberger Tafelberg wird man ab 2021 jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst in „Meilenschritten“ durch die wechselvolle Geschichte des Bergs geführt. Mit dem Beginn einer dortigen Fliehburg im 8.Jahrhundert geht es im Abstand von jeweils zwei Jahrhunderten weiter zur einstigen Petruskapelle der Vilsfischer, dann zum Besuch des Kaisers Barbarossa, der Goldenen Straße unter Karl IV, hin zum ersten wundertätigen Gnadenbild im 16. Jahrhundert. Gute und schwere Zeiten werden vor Augen geführt wie das Auf und Ab der Wallfahrt, die Reformationszeit, der Pesttod der Frohnbergbäuerin, mancher Brand der Eremitenklause oder Streitigkeiten mit dem Maler in der Kirche. Auch die neuere Geschichte wird anklingen und manche Anekdote. Um die Szenen realistischer werden zu lassen sind dazu verschiedene Utensilien nötig.

Es werden unter anderem Bekleidungssachen für bäuerliche Frauen und eine Malerin gesucht. Gebraucht werden auch eine Mönchskutte, Handelswaren wie silberne Kannen, alte Stoffe oder ähnliches Gut. Auch lederne Geldbeutel, - Schuhe oder ein Boller- und ein Planwagen. Es wäre sehr hilfreich, wenn sich im Sinn der Nachhaltigkeit dafür manches bis zum 20.9.2020 finden würde. Nach kurzer telefonsicherer Absprache nimmt dies Familie Moosburger gerne in Empfang. Telnr. 09664-1634.

Text und Bild: Marianne Moosburger

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Wenn der Biber mit der Bisamratte baut

AOVE-Tour bietet in Hahnbach Wissenswertes über Flora und Fauna–Von Eisvögeln, Rotmilanen und indischem Springkraut

Gut angenommen wurde das „VilsErleben“ der AOVE auf der Gockelwiese. Kulturführer Gerd Ponkratz wusste gekonnt als Förster, Jäger und Angler Jung und Alt zu faszinieren. Äste verschiedener Bäume der Hahnbacher Weich- und Hartholzauen erklärte er und anhand von Präparaten von sieben heimischen Tieren stieg er nach der Flora amüsant und kenntnisreich in die örtliche Fauna ein. Gleich zu Beginn konnte man ein großes, schweres Präparat eines ausgewachsenen Bibers aus nächster Nähe bewundern.

An einem Verbissschaden zeigte Ponkratz auch die Wirkung seiner starken Zähne. Schon galt er für lange Zeit als ausgestorben, erklärte er, da er als delikater Wasserbewohner in den Fastenzeiten nicht nur in den Klöstern gegessen werden durfte. Wieder angesiedelt, würde er heute nicht zu vernachlässigende Schäden an Bäumen, Flussperlmuscheln, Zuckerrüben, Weizen und Hafer anrichten. Dafür, so Pongratz, gebe es aber Entschädigungen aus einem Fonds des Staates. Insgesamt sei er dennoch durch seine Wasser stauenden Bauten „eigentlich ein Naturschützer“ in den Feuchtbiotopen. Nicht selten lebe er sogar in einer effektiven Koexistenz mit Bisamratten, von denen ebenfalls ein Präparat bestaunt werden konnte. Diese würden sogar mithelfen, den Biberbau immer wieder abzudichten. Wolle er alle vor Eindringlingen warnen, schlage der Biber unüberhörbar lautstark und mit einem Knall „wie ein Gewehrschuss“ mit seinem Schwanz aufs Wasser, um sich dann durch das unter Wasser liegende Einschwimmloch in Sicherheit zu bringen, lernte man.

Ein ausgestopfter schillernder Eisvogel wurde gleich erkannt. Er baue lange, nach oben gebogene Neströhren und sei ein „lustiger Geselle“, so der langjährige Förster. Ganzjährig lebe er auch in Hahnbach und an offenen Gewässern. Das disziplinierte Anstehen des Nachwuchses bei der Fütterung und die umgehende Entsorgung deren Kotnetze beschrieb der passionierte Angler gewitzt und im Detail. Auch eine Wasseramsel zeigte er und erklärte, dass diese auf Nahrungssuche unter Wasser scheinbar „fliege“. So listig der Kuckuck mit seinen sprichwörtlichen Kuckuckseiern auch sei, große Probleme mache ihm nun die Klimaerwärmung, da die Vögel immer früher brüten würden und er mit seinen 20 Eiern schlichtweg zu spät komme. Beeindruckend war auch das Präparat eines großen Rotmilans mit seinem gegabelten Schwanz. Er verschmähe auch nicht verendete Fische und sei dadurch sehr wohl ein Umweltschützer. Für alle neu war wohl das Brüten der Schellente in ehemaligen Spechthöhlen. Diese sind oft in neun oder gar zehn Meter Höhe und in Wäldern, nicht selten bis zu zwei Kilometern von Gewässern entfernt. Sind die Jungen flügge, locke sie die Mutter und die Winzlinge kommen dann halb segelnd, halb fallend vom hohen Baum herab, um im „Gänsemarsch“ hinter ihrer Mutter zum nächsten Gewässer zu watscheln.

Gemeinsam ging man noch zu einem vom Biber gebauten Staudamm beim nahen Spielplatz. Dort verwies Gerd Pongratz auch auf das wuchernde indische Springkraut. Dieses müsse unbedingt vor seiner Blüte geschnitten werden, da es ansonsten schnell die örtlichen Gewächse verdränge und nur noch schwer zu kontrollieren sei, riet er den Hahnbachern.

Bild und Text: Marianne Moosburger

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Pumptrack in Elbart über Regionalbudget AOVE gefördert!

„Ein echtes Schmuckstück ist es geworden, ein wichtiger Meilenstein ist erreicht“ sagte Bürgermeister Uwe König am Montag bei der Übergabe des Pumptrack auf dem herrlich gelegenen Bolzplatz am Mergelweg in Elbart. Im Beisein seiner Stellvertreter Klaus Siegert und Johannes Ott sowie der Markträte Oliver Schmidt und Christian Wiesneth dankte König Letzterem als Initiator und „Motor“ des Projekts sowie AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer und Geschäftsleiter Max Heindl für die Unterstützung.

„Innerhalb von drei Monaten haben wir den Pumptrack aus dem Boden gestampft. Die Ausgaben betrugen rund 15000 Euro“ betonte Wiesneth, der Vorsitzende des Radfahrvereins „Eintracht Elbart“. Er erinnerte dabei an rund 200 Stunden an erbrachten Eigenleistungen. Auch der Unterhalt werde viel Zeit erfordern. Wiesneth lobte Baggerführer Patrick Schwemmer für sein fachliches Können in 75 Stunden und überreichte ihm für Fleiß und Knowhow einen Minibagger. „Ihr könnt stolz darauf sein.

Der Radfahrverein ist einer der wenigen Vereine, die einen Förderantrag gestellt haben“ bemerkte AOVE-Geschäftsführerin Lobenhofer. Mit dem Regionalbudget hätten die Kommunen erstmals im Rahmen der ILE die Möglichkeit, die Förderung der Kleinprojekte in ihrer Region selbst zu steuern. Dabei wählt ein speziell gebildetes Gremium innerhalb der ILE die Projekte aus, die unterstützt werden sollen. Je ILE stünden maximal 100 000 Euro zur Verfügung, wobei 90 Prozent der Fördermittel über das Amt für Ländliche Entwicklung bereit gestellt würden. Jeweils 10 Prozent tragen die kommunalen Allianzen. In der AOVE hätten 18 Anträge vorgelegen. 13 Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von über 160 000 Euro seien von einem Entscheidungsgremium, das aus Politik sowie Wirtschafts- und Sozialpartnern bestehe, nach einer festgelegten Checkliste ausgewählt worden. „Der Radfahrverein „Eintracht“ Elbart erhält seitens der AOVE 10 000 Euro Förderung, gut angelegtes Geld“ sagte Lobenhofer. Davon kämen 9000 Euro vom Land Bayern.

Der Fahrrad-Parcour ist 500 Quadratmeter groß. Die Strecke umfasst 110 Meter. Sie diene der Förderung der Koordination und dem Techniktraining fürs Radfahren im Gelände, informierte Wiesneth. Er verwies auf die Beachtung der Tafel mit den Verhaltensregeln. Der Pumptrack ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Es besteht Helmpflicht. Bürgermeister Uwe König (Dritter von links) sprach bei der „Einweihung“ des Pumptrack von einem „wunderbaren Ergebnis“. Mit im Bild von links Jürgen Götz, Christian Wiesneth, Johannes Ott, Waltraud Lobenhofer, Patrick Schwemmer, Klaus Siegert, Max Heindl. Zehn Verhaltensregeln stehen auf der Tafel, die, so „Eintracht“-Chef Christian Wiesneth, wegen der Unfallverhütung unbedingt zu beachten seien.

Text und Bilder: Siggi Bock

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AOVE zufrieden mit Ferienprogramm 2020

Die Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach (AOVE) hatte auch in Zeiten von Corona wie in den vergangenen Jahren ein Ferienprogramm für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren auf die Beine gestellt.
Während der Sommerferien wurden vier Termine angeboten: Von der geheimnisvollen Märchenwanderung bis hin zu Tierexpeditionen für kleine und große Forscher und Entdecker war für alle etwas dabei. Die Angebote waren vermutlich aufgrund der aktuellen Situation dieses Jahr zum Teil weniger stark besucht als in der Vergangenheit. Trotzdem konnten über 60 Kinder und deren Begleiter abwechslungsreiche Stunden in der Natur mit den engagierten AOVE-Kulturführern Gretl Mildner, Franz Errras, Gerd Ponkratz, Albert Rösch und Bebbo Schuller verbringen, an die an dieser Stelle herzlicher Dank ergeht.
Über 90% der Teilnehmer stammen aus der AOVE-Region oder aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Das Sommerferienprogramm fand in Gebenbach, im Gemeindegebiet Hahnbach und in Schnaittenbach statt.

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Erstes Arbeitstreffen der Oberpfälzer Integrierten Ländlichen Entwicklungen in Hahnbach

Zum ersten gemeinsamen Arbeitstreffen der Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE) in der Oberpfalz trafen sich deren Umsetzungsbegleiter. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz hatte dazu auf den Hahnbacher Frohnberg eingeladen. Gastgeberin war die ILE AOVE (Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach). Michael Neft vom ALE führte durch den Tag.

In der Vorstellungsrunde präsentierten die Anwesenden zunächst ihre Mitgliedskommunen, die Besonderheiten der Regionen, ihre Aufgaben, die Organisationsstrukturen und laufende Projekte. Dabei wurde eines schnell klar: Die ILE-Regionen in der Oberpfalz unterscheiden sich und haben dennoch viele Gemeinsamkeiten. Sie haben verschiedene Rechtsformen, sind personell unterschiedlich stark besetzt, arbeiten teilweise schon seit vielen Jahren zusammen oder sind erst vor kurzem neu gegründet worden. Viele durchlaufen ähnliche Prozesse und alle verfolgen das gleiche Ziel: den ländlichen Raum durch gemeinsame Projekte stärken.

Innerhalb der ILE-Regionen wurde viel fachspezifisches Wissen angehäuft. Dieses in einem Netzwerk regelmäßig auszutauschen drängt sich förmlich auf und die Zielsetzung liegt klar auf der Hand: voneinander lernen, das Rad nicht immer neu erfinden müssen – bei dem, was gut funktioniert, aber auch da, wo es in der Praxis Probleme gibt. Das Arbeitstreffen war allerdings nicht nur eine Runde zum Kennenlernen. Es wurde auch über aktuelle Themen der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung, beispielsweise über das neue Regionalbudget, diskutiert. Diese Form des Austausches soll künftig regelmäßig stattfinden.

Das Instrument der Integrierten Ländlichen Entwicklungen gibt es in Bayern bereits seit 2005. In den vergangenen 15 Jahren schlossen sich bayernweit bereits 892 Kommunen in solchen Allianzen zusammen. Ohne die eigene Identität einzelner Gemeinden aufzugeben, erarbeiten die interkommunalen Verbünde gemeinsame Lösungen zu aktuellen ökonomischen, ökologischen oder sozialen Herausforderungen. Vielfach werden Einsparmöglichkeiten für zukunftsweisende Synergiemaßnahmen erschlossen, die wirtschaftlich und nachhaltig nur gemeinsam geplant und ausgeführt werden können. Wichtige Aufgabenfelder sind beispielsweise die Orts- und Innenentwicklung im ländlichen Raum oder die Themen Biodiversität, Digitalisierung und Alltagsversorgung.

Bildunterschrift (Bildautor Martin Schmid):
Vertreter von nahezu allen Oberpfälzer Integrierten Ländlichen Entwicklungen nahmen unter Leitung von Michael Neft (links) vom ALE Oberpfalz am ersten Arbeitstreffen teil.

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Materlwanderung mit Bebbo Schuller

Nach Führungen in Schnaittenbach, Kemnath, Mertenberg, Holzhammer und Neuersdorf war nunmehr die Seblasmühle und der Ortsteil Forst im Rahmen der fünften Materlwanderung an der Reihe. Kulturführer „Bebbo“ Schuller, der erneut als Marterlbeauftragter der Stadt Schnaittenbach die kundige Führung durchführte erkläre zu Beginn derselben den Sinn und Zwecks von Flurkreuzen, Bildstöcken und Erinnerungstafeln, in katholischen Gegenden alles als „Marterln“ bezeichnet. Sie sind Zeichen des christlichen Glaubens und sollen die vorbeigehenden Menschen einladen zu Besinnung und Gebet. Anlässe zur Errichtung waren die verschiedensten, angefangen von Gedenkkreuzen, die an Orten von Unfällen und Verbrechen aufgestellt sind. Darüber hinaus wurden Martern erreichtet aus Dankbarkeit, weil Menschen von Seuchen, Krieg und Krankheit verschont wurden.

Außerdem gibt es Votivkreuze, wenn diese aufgrund eines Gelübdes aus Dank zur Errettung aus einer Notlage gestiftet und errichtet wurden. Pest-, Florianikreuze wurden in früheren Jahrhunderten aufgestellt, um an Pestepedemien oder Brandkatastrophen zu erinnern. Die 20-köpfige Teilnehmerschar startete ihren Rundgang beim Hochkreuz bei der ehemaligen Tankstelle Rosner. Der Kreuzbildstock bei der Seblasmühle war sogar den meisten Teilnehmern aus Schnaittenbach nicht bekannt. Weitere Stationen waren u.a. die Hans-Busch-Gedenkkreuz, das Siedlerkreuz, Holzbildsäule beim Anwesen Wendl (Gungbauer). Höhepunkt besonders für die auswärtigen Gäste war die „Faschterer Dorfkapelle“, ein wirkliches Kleinod am Kapellensteig. Letzte Station war die Statue des Hl. Vitus, beim Festplatz. Die Teilnehmer erfuhren viel Wissenswertes über die besuchten Marterl, „Bebbo“ Schuller erhielt für seine Führung sehr viel Beifall..

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Skateranlage Sorghof über Regionalbudget AOVE gefördert!

 

Die Kinder und Jugendlichen in Sorghof haben Grund zur Freude: Die örtliche Skateranlage ist um eine Attraktion reicher geworden. Seit der Eröffnung der anlage im Jahr 2002 werden die verschiedenen Halfpipes und Rampen mit großer Begeisterung genutzt. Seit Anfang 2020 gibt es ein neues Förderprogramm seitens des Bayerisches Staatsministeri-um für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das sogenannte Regionalbudget, das verschiedene Kleinprojekte mit sozialem Hintergrund fördert. Solche Projekte sollen die Lebens-qualität oder Infrastruktur verbessern, beispielsweise attraktive und lebendige Ortskerne, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz oder auch Digitalisierung. Seitens der Stadtverwaltung wurde ein Förderantrag eingereicht: der Skaterpark in Sorghof soll um eine Minirampe ergänzt wer-den. Die Förderhöhe beträgt 80 Prozent, maximal jedoch 10.000 Euro. Die Fördermittel wer-den vom Amt für ländliche Entwicklung zur Verfügung gestellt. Zehn Prozent davon trägt die AOVE GmbH. Nach längerer Suche hat man einen Anbieter für eine passende Rampe gefunden und die Firma conterion systembau (Fun Skate) hat diese im August geliefert, so Bürgermeister Hans-Martin Schertl. Errichtet habe die Rampe der städtische Bauhof.

Zusammen mit Bauamtsleiter Stefan Ertl und AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer freute sich Bürgermeis-ter Hans-Martin Schertl, die neue Rampe nun offiziell freigeben zu können. Lobenhofer zeigte sich begeistert: „Genau solche Projekte sind es, die wir mit dem Regionalbudget unterstützen möchten“. Bürgermeister Hans-Martin Schertl freute sich, dass die Geräte so gut angenommen werden und die Anlage jetzt mit einem weiteren Highlight aufgewertet werden konnte. Er dankte Waltraud Lobenhofer für die finanzielle Zuwendung und wünschte den Kindern und Jugendlichen viel Spaßallzeit und allzeit unfallfreies Fahren auf den verschiedenen Attraktio-nen.

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Bundeslandwirtschaftsministerium fördert Projekt zur Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter

„Der Aufwand für den Förderantrag hat sich gelohnt“, freuen sich die Vertreter der AOVE. Im Rahmen der Sondermaßnahme „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wurde das AOVE-Projekt „Verbesserung der Koordination und Kommunikation der ehrenamtlichen Alltagsbegleiter“ mit Fördermitteln von fast 8000 Euro bedacht. Mit dieser Sondermaßnahme, so AOVE GmbH Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer, möchte das Bundeslandwirtschaftsministerium konkret dazu beitragen, die Folgen der Corona-Krise zu bewältigen.

„In Absprache mit dem Vorstand des AOVE e.V., der als Projektträger fungiert, war für uns schnell klar“, sagte Lobenhofer, „dass wir uns für diese Sondermaßnahme bewerben werden, um die Chance zu nutzen, durch Digitalisierung eine Unterstützung für das Projekt „Alt werden zu Hause“ zu bekommen.“ Ältere Menschen zählen zu den COVID-19-Risikogruppen und können seit Ausbruch der Pandemie noch weniger als bisher das Haus verlassen. Dadurch hat sich ein erhöhter Bedarf an Hilfe bei der Versorgung ergeben, welcher wiederum einen erhöhten Koordinations- und Kommunikationsaufwand mit sich bringt. Zur Bewältigung der täglichen Aufgaben des Projekts „Alt werden zu Hause“ unterstützt zukünftig verschiedenes technisches Equipment, eine entsprechende Kommunikationssoftware sowie eine kostenlose EDV-Schulung, die in Kooperation mit der VHS Amberg-Sulzbach stattfindet, die Kommunikation mit den Ehrenamtlichen.

Bildunterschrift (Bildautor Richard Zweck): AOVE-Sprecher Bernhard Lindner, Waltraud Lobenhofer und Katja Stiegler von der AOVE-Geschäftsstelle und der Vorsitzende des AOVE e.V., Hans-Martin Schertl, freuen sich über die Förderung für das Projekt „Verbesserung der Koordination und Kommunikation der ehrenamtlichen Alltagsbegleiter“.

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AOVE präsentiert sich bei der ILE Neubürg

AOVE-Sprecher Bernhard Lindner stellte die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) AOVE im Rahmen einer interkommunalen Gemeinderatssitzung bei der ILE Neubürg (Fränkische Schweiz) vor. Als Sprecher der ILE AOVE berichtete Lindner aus einem 25-jährigen Erfahrungsschatz interkommunaler Zusammenarbeit und konnte für die anwesenden Gemeinderäte viele neue Impulse geben.

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Verabschiedung Erika Brönner

Nach über acht Jahren im Dienst der AOVE-Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“ wurde Erika Brönner in kleinem Rahmen mit einem Präsentkorb in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer und Projektleiterin Monika Hager blickten zurück auf ereignisreiche Jahre, in denen Erika Brönner mit unermüdlichem Einsatz einen großen Beitrag zum Gelingen der umgesetzten Projekte und Seniorenveranstaltungen der Koordinationsstelle leistete. Mit ihrer Kompetenz, Umsicht und Gelassenheit war sie für Kollegen und Ratsuchende von unschätzbarem Wert. Insbesondere Teilnehmern der Angehörigengruppe „Leben mit Demenz“, die sie seit 2017 federführend organisierte und leitete, ist sie als „Seele der Angehörigengruppe“ ans Herz gewachsen.

„Die AOVE verliert mit Erika Brönner eine wichtige Ideengeberin, Visionärin und kreative Querdenkerin. Wir werden Sie sehr vermissen“, fasste Monika Hager die Abschiedsstimmung zusammen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sprachen die Anwesenden Erika Brönner ein herzliches Dankeschön und ihre Verbundenheit aus. Für die Zukunft wünscht ihr das gesamte AOVE-Team beste Gesundheit und einen wunderschönen Ruhestand ganz nach ihren Wünschen.

Bildunterschrift (Bild: Monika Schedl): Monika Hager (links), Projektleiterin der AOVE-Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“ und AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer (rechts) verabschiedete Erika Brönner (Mitte), langjährige Ideengeberin und Leiterin der Angehörigengruppe „Leben mit Demenz“ in den Ruhestand.

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Beschilderung Langlaufloipen „Rund um den Johannisberg“ über Regionalbudget AOVE gefördert

Langlaufloipen „Rund um den Johannisberg“ erhalten eine neue Beschilderung – gefördert durch das Regionalbudget der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) AOVE.

Bis die ersten Schneeflocken fallen, kann es zwar noch etwas dauern, so Bürgermeister Alwin Märkl. Nichtsdestotrotz wurden durch die Gemeinde Freudenberg im Rahmen des Förderprogramms Regionalbudget der ILE AOVE die fünf bestehenden Langlaufloipen mit einer Strecke zwischen zwei und acht Kilometer, die rund um den Johannisberg in Freudenberg verlaufen, mit einer neuen Beschilderung versehen. Weiterhin wurde am Ausgangspunkt der Loipen im Bereich des Stauberhofes eine neue große Übersichtstafel zur Orientierung angebracht.

Die beiden Loipen-Spurer Sepp Bauer und Gerhard Greß standen bei der Umsetzung der Maßnahme mit Rat und Tat zur Seite. Mit dem Regionalbudget, so Lobenhofer, hatten die Kommunen erstmals im Rahmen der ILE die Möglichkeit, die Förderung der Kleinprojekte in ihrer Region selbst zu steuern.

Bildunterschrift (Bildautor Toni Märkl): Bürgermeister Alwin Märkl, AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer und Loipen-Spurer Sepp Bauer freuen sich, dass die Optimierung der Loipenschilderung über das Regionalbudget der AOVE gefördert wurde.

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Stadtführung für Ehrenamtliche der AOVE in Amberg

Alle Jahre lädt die AOVE-Geschäftsstelle im Herbst ihre haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter zum Besuch einer Ausstellung ein. Coronabedingt wurde in diesem Jahr Kultur im Freien geplant, so dass das Ziel die Stadt Amberg selbst war. Trotz widriger Wetterbedingungen spazierten 20 Kulturinteressierte bei einem abendlichen Rundgang durch das historische Amberg. Gästeführer Dr. Hans-Martin Biehler verstand es mit seinen amüsanten Anekdoten aus der Amberger Vergangenheit, die Teilnehmer in seinen Bann zu ziehen. Beim anschließenden Besuch im Rußwurmhaus kamen sowohl der kulinarische Genuss als auch der Austausch nicht zu kurz.

Bildunterschrift (Bildautor Katja Stiegler): Trotz widriger Wetterbedingungen ließen sich AOVE-Mitarbeiter vom nächtlichen Amberg verzaubern.

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Vortrag bei der AOVE: Räuchern bereichert das Leben

Dass Adolfine Nitschke eine große Anhängerschar hat, zeigte sich beim von der AOVE (Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach) organisierten Vortrag im Schloss-Keller. Ihr Thema lautete "Räucherpflanzen im Jahreskreis".

Die zertifizierte Wildkräuterführerin stellte fest, dass das Räuchern eine sehr alte, in allen Kulturen übliche Tradition sei. Die Gründe dafür seien ritueller und therapeutischer Art, die Stärkung des Immunsystems sowie die Reinigung und Haltbarmachung von Lebensmitteln. Die Sammelzeit für Pflanzen ist laut Adolfine Nitschke jetzt vorbei, sie hätten keine Kraft mehr. Dies gelte aber nicht für Wurzeln und Harze. Eine Räuchermischung sollte aus höchstens neun verschiedenen Bestandteilen bestehen: einer Wurzel, zwei Harzen und mehreren Kräutern.

Ihren Worten zufolge wurden ab Maria Lichtmess, einer Zeit des Aufbruchs, Haus und Hof ausgeräuchert. Wichtige Pflanzen waren dabei Salbei und Thymian. An Ostern kommen vor allem Harze wie Weihrauch und Myrrhe zum Einsatz, aber auch das heimische Fichten- und Kiefernharz. Im Mai, dem Wonne- und Liebesmonat, werden sinnliche Düfte wie Rose, Lavendel und Myrte verwendet. Zur Sommersonnenwende im Juni sind dies Wetterkräuter wie Johanneskraut, Beifuß, Königskerze und Eisenhut. Mitte August, an Mariä Himmelfahrt, werden die Kräuterbuschen gesegnet, die die Kraft des ganzen Sommers in sich tragen. Sehr heilkräftige Pflanzen sind in diesem Zeitraum Holunder und Weißdorn. Im Herbst kommen oft Minzsorten zum Einsatz, im November Ahnengewürze wie Engelwurz, Wacholder und Misteln. Zur Winter-/Sommerwende im Dezember und den anschließenden Raunächten kommen Bartflechte, Schafgarbe, Lorbeer und Baldrian zum Zug. Adolfine Nitschke warb dafür, die Räucherkultur wieder stärker unters Volk zu bringen und das natürliche Werden und Vergehen im Jahreskreis intensiver wahrzunehmen.

Bildunterschrift (Bild und Text: Fritz Dietl): Die zertifizierte Wildkräuterführerin und Bauchautorin Adolfine Nitschke referiert über das Thema "Räucherpflanzen im Jahreskreis" im Schloss-Keller in Hirschau.

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Vilsanlegestelle in Kümmersbuch aufgewertet

Der Markt Hahnbach wertet mit Fördermitteln des AOVE-Regionalbudgets die Vilsanlegestelle in Kümmersbuch auf. Sitz- und Liegemöglichkeiten aus Holz bieten Benutzern der Vilszille, Kanufahrern und Wanderern einen entspannenden Aufenthaltsbereich direkt an der Vils. Ein neuer Fahrradständer lädt auch Radfahrer zum Verweilen am Flussufer ein.

„Nun bietet der Hafen Kümmersbuch von den Bänken und Liegemöbeln aus einen wunderbaren Blick in die Vilsaue“, schwärmt Erster Bürgermeister Bernhard Lindner. Seit über 20 Jahren stellt der Markt Hahnbach in den Monaten April bis Oktober eine Zille für Gruppenfahrten auf der Vils zur Verfügung. Die Ablegestelle befindet sich im Bereich der Vilsbrücke in Hahnbach. Flussabwärts wird zur neu gestalteten Haltestelle in Kümmersbuch gerudert. Von dort besteht die Möglichkeit zur Einkehr in einem Biergarten in Kümmersbuch oder auf dem Wallfahrtsort Frohnberg.

Das Projekt passt zum Gesamtkonzept der Aufwertung der Vils, in deren Rahmen unter anderem der Mehrgenerationenspielplatz auf der Gocklwiese gestaltet wurde.

Bildunterschrift (Bild Josef Iberer): Erster Bürgermeister Bernhard Lindner und Waltraud Lobenhofer (AOVE) freuen sich über die "Möblierung" der Vilsanlegestelle Kümmersbuch.
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Wechsel in der AOVE-Geschäftsführung

Beinahe 20 Jahre hat Waltraud Lobenhofer als Geschäftsführerin die Geschicke der AOVE (Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach) geleitet und damit die Entwicklung der Region entscheidend mitgestaltet. Zum 1. November trat nun Katja Stiegler, die bereits seit sieben Jahren die Geschäftsstelle unterstützt, ihre Nachfolge an.

„Meine Aufgabe war für mich mehr als nur ein Beruf“, resümiert Lobenhofer, „es war eher eine Leidenschaft.“ Mit genau dieser Leidenschaft hat sie in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Projekten in der und für die AOVE-Region umgesetzt sowie die interkommunale Zusammenarbeit angeschoben. Dabei konnte sie auf ein umfangreiches Netzwerk an Projektpartnern zählen und wurde tatkräftig von den Bürgermeistern und Verwaltungsmitarbeitern der AOVE-Kommunen, haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, dem Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz und weiteren Wegbegleitern aus verschiedensten Bereichen unterstützt. So ließ es sich auch Thomas Gollwitzer, Behördenleiter des ALE in Tirschenreuth, nicht nehmen, sich persönlich zu verabschieden. „Viele reden von Kooperation, Sie leben sie auch. Ich habe die Arbeit mit Ihnen immer außerordentlich geschätzt.“

Die vergangenen Jahre waren für die scheidende AOVE-Geschäftsführerin Zeiten des Aufbruchs, Gestaltens, Helfens und Organisierens, gepaart mit stets neuen und unterschiedlichen Fragestellungen, so beschreibt es AOVE-Sprecher Bernhard Lindner, Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Hahnbach. Auch im Namen seiner Bürgermeister-Kollegen bedankt er sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Deine Impulse haben stets über die AOVE hinaus gestrahlt.“ Nun freut sich Waltraud Lobenhofer auf einen neuen Lebensabschnitt mit mehr Zeit für Familie, Hobbys und sich selbst – und trennt sich doch noch nicht ganz von der AOVE: Auch weiterhin übernimmt sie die Geschäftsführung der AOVE-Bürgersonnenkraftwerke GmbH, wodurch ihr der Abschied etwas weniger schwer fällt.

Für Katja Stiegler war ihre Vorgängerin das beste Vorbild in Sachen Regionalentwicklung. „Ich habe immer gerne mit Ihnen zusammengearbeitet und sehr viel gelernt.“ Mit dem Erfahrungsschatz aus sieben Jahren Mitarbeit in der Geschäftsstelle fühlt sie sich gut gerüstet für ihre neue Aufgabe und freut sich über das in sie gesetzte Vertrauen. Gemeinsam mit ihrem Team möchte sie in den kommenden Jahren viele Projekte angehen. Die AOVE-Bürgermeister und Thomas Gollwitzer vom Amt für Ländliche Entwicklung werden sie dabei ebenfalls tatkräftig unterstützen und wünschen der neuen Geschäftsführerin viel Freude und Erfolg bei ihrer Tätigkeit.

Bildunterschrift (Bildautor Dominik Höllerer): Die AOVE-Bürgermeister und Thomas Gollwitzer, Behördenleiter ALE Oberpfalz (vorne links), verabschieden Waltraud Lobenhofer (mit Strauß) und wünschen Nachfolgerin Katja Stiegler viel Erfolg für die neue Aufgabe. 

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Pfarrvikar Christian Preitschaft segnet ertüchtigten Kinderspielplatz in Atzmannsricht

Nachdem an den bisherigen Spielgeräten der Zahn der Zeit nagte, nutzte die Gemeinde Gebenbach das AOVE-Regionalbudget, eine Förderung für Kleinprojekte, um den Spielplatz wieder aufzufrischen. Bürgermeister Peter Dotzler dankte Ortsvorsteher Werner Kohl, welcher die Auswahl der Spielgeräte zusammen mit der Gemeinde vornahm. Der Gemeinderat Gebenbach beschloss die Ausstattung und der gemeindliche Bauhof konnte die Spielgeräte, Ruhebänke und Blumenkästen installieren, aufstellen und bepflanzen. Die Kosten beliefen sich auf ca. 10.500 €, die Fördermittel betrugen ca. 7.300 €. Der Bürgermeister dankte der AOVE und dem Amt für ländliche Entwicklung für die rasche Abwicklung und Gewährung der Fördermittel.

Wert wurde vor allem auf die Auswahl nachhaltiger Ausstattung und Geräte gelegt, unter Verwendung von Holz als Werkstoff. So konnte für die Kleinsten in Atzmannsricht eine Verbesserung erzielt und für die Eltern ein Treffpunkt erstellt werden. Der kirchliche Segen rundete nun diese kleine Investition ab. Pfarrvikar Preitschaft wünschte den Familien eine unfallfreie Nutzung und schöne Treffen an diesem romantischen Ort. Er gab der Ausstattung die höheren Weihen.

Bilduntertitel: Pfarrvikar Christian Preitschaft (li.), Bürgermeister Peter Dotzler (re.), Ortsvorsteher Werner Kohl (mi.) und die anwesenden Gemeinderäte und Ortsbürger im Hintergrund nach der Segnung des Kinderspielplatzes in Atzmannsricht. Bild: dpe

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AOVE-Regionalbudget-Projekte umgesetzt

Vor rund einem Jahr hat die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ein neues Förderinstrument für Regionen der Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE) vorgestellt. Mit dem Regionalbudget wurde die Förderung von Kleinprojekten in die Eigenverantwortung der ILE-Regionen gelegt. Auch innerhalb der ILE AOVE wurden im Rahmen des Regionalbudgets Projekte umgesetzt.

Ein Kleinprojekt ist dabei ein Vorhaben, das höchstens 20.000 Euro förderfähige Gesamtkosten umfasst, in der ILE umgesetzt wird und zur Erreichung der Ziele des AOVE-Entwicklungskonzepts beiträgt. Für das Regionalbudget standen insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. 90 Prozent der Kosten werden vom Freistaat Bayern getragen, die restlichen 10 Prozent kommen von der ILE AOVE selbst. Von den 18 eingereichten Projekten wählte die Steuerungsgruppe Anfang des Jahres auf Grundlage einer Checkliste 13 Projekte als förderwürdig aus. Coronabedingt konnten jedoch vier Projekte nicht durchgeführt werden. Fast 62.000 Euro Fördermittel werden nun an die Projektträger seitens der AOVE-Geschäftsstelle ausbezahlt. Mitfahrerbänke, Seniorenspielgeräte, Aufwertung von Spielplätzen, Beschilderung von Langlaufloipen, Einrichtung einer Flussraststelle, Bau einer Pumptrack sowie die Erweiterung eines Skaterparks waren die Projekte, die 2020 gefördert wurden.

Auch für 2021 können bei der AOVE-Geschäftsstelle wieder Projekte für das Regionalbudget eingereicht werden. Detaillierte Infos dazu folgen in Kürze.

Bildunterschrift (Bildautor Richard Zweck): Die AOVE-Bürgermeister und die Mitarbeiter der AOVE-Geschäftsstelle freuen sich, dass neun Projekte über das AOVE-Regionalbudget gefördert werden konnten.

Kriterien Projekte Regionalbudget 2021

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Interkommunaler Segen für das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept der AOVE

Die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) AOVE hat ihre neun Mitglieds-Kommunen zu einer interkommunalen Sitzung eingeladen, um das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) AOVE Resilienz 2020 sowie ein Digitales Innenentwicklungsmanagement in der AOVE zu beschließen. Im Rahmen einer Online-Konferenz unter Leitung von AOVE-Geschäftsführerin Katja Stiegler wurden die jeweils vor Ort tagenden Gremien miteinander vernetzt und ausführlich informiert.

Dr. Sabine Hafner von der KlimaKom eG unterstützte die Entwicklung des ILEKs in den vergangenen Monaten und erklärte den online zugeschalteten Stadt-, Markt- und Gemeinderäten die wesentlichen Inhalte sowie die Entstehung des Konzepts. Dieses stellt die Grundlage für die Ausrichtung und Arbeit der AOVE in den kommenden Jahren dar. Unter dem Leitbild der Resilienz sind vier Handlungsfelder verankert und Ziele definiert (siehe Grafik). Hinter diesen stehen bereits jetzt etliche kleine und große Projekte, die mit viel Engagement umgesetzt und nachhaltig das Leben in der AOVE-Region bereichern werden. Weitere Ideen können fortwährend einfließen. Das ILEK ist Voraussetzung für die Erlangung der Förderung zur Umsetzungsbegleitung der AOVE-Geschäftsstelle durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz.

Im Anschluss stellte AOVE-Sprecher Bernhard Lindner, Erster Bürgermeister Markt Hahnbach, die Inhalte des geplanten Digitalen Innenentwicklungsmanagements vor. Das Projekt des AOVE e.V. baut auf die im vergangenen Jahr gemeinsam geschlossene Erklärung zur Innenentwicklung „Innen vor Außen“ auf. Ziel ist die Anstellung eines Mitarbeiters, der sowohl Kommunen und Bürger zur Wiedernutzbarmachung von Leerstandsimmobilien berät als auch die Aktivierung ungenutzter Bauplätze forciert. Dazu soll eine digitale Plattform eingerichtet und auch die Thematik der Energiesituation von Leerstandsimmobilien beleuchtet werden. Die ILE AOVE wird die Kofinanzierung des Projekts übernehmen.

Foto Titel: Thomas Wenzl

Grafik (KlimaKom eG): Handlungsfelder und Ziele des „ILEK AOVE Resilienz 2020“

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